Schloss Landestrost vom 26.07. bis 30.08.2026
In drei aufeinander folgenden Ausstellungen 2025 und 2026 stellte der Kunstverein Neustadt a Rbge. e.V. den Menschen des 21.Jahrhunderts bewusst in den Mittelpunkt der künstlerischen Arbeiten. Die Ausstellungsreihe war Teil eines breiten kulturellen Anliegens der Kunst und des Kunstvereins: Gesellschaftlichen Wandel sichtbar zu machen und Menschen verschiedener Generationen und Hintergründe miteinander in Dialog zu bringen.
In der Ausstellung MENSCH I betrachteten drei Künstler*innen den Menschen in seiner inneren und äußeren Befindlichkeit. In MENSCH II zeigten zwei Künstler Menschen als Nutzer des urbanen Raumes und im Verbrauch von endlichen Ressourcen. In der Ausstellung MENSCH III - Wo ich bin – (Heimat) präsentierte der Kunstverein Neustadt am Rübenberge e.V. den dritten und abschließenden Teil seiner Trilogie im Schloss Landestrost.
Die drei Künstler*innen Meike Zopf, Eric Pina und Christian Stork zeigten in ihren Bildern, Kollagen, Skulpturen und Installation aus verschiedenen Perspektiven und mit gekonnten ästhetischen Mitteln jene feinen individuellen Gesten, die Menschen mit Orten, Erinnerungen und anderen Menschen verbinden.Im Mittelpunkt der Ausstellung stand ein zeitgemäßes Verständnis von Heimat - nicht als ideologisch besetzter Begriff, sondern als persönliche, emotionale und dynamische Erfahrung.
Zur Vernissage am 26.07.2026 führte die Kunsthistorikerin, Frau Dr. Carmen Putschky, 150 Gäste in die Ausstellung ein. Hera Johanna Nielsen, als Stellvertreterin des Bürgermeisters und Willi Ostermann für die PawlowskiStiftung sprachen die Grußworte.
Bei Kunst & Kaffee am 09.08. entwickelten sich anregende Gespräche über die Werke und den Heimatbegriff. Den Kuchen spendeten die Beiratsmitglieder des Kunstvereins.
Die Midissage am 16.08. gestalteten die Künstlerin Meike Zopf und der Künstler Erich Pina. Mit Kunstinteressierten diskutierten sie ihre Werke.
Im erfolgreichen CollagenWorkshop am 23.08. erschufen die begeisterten Teilnehmenden mit Unterstützung und ausgesuchten Materialien aus Wundertüten des Künstlers Christian Stork eigene kreative Kunstwerke.
Bilder von Enora Stork
Insgesamt gelang es, eine Ausstellungsarchitektur von Kunstwerken zu schaffen, die unterschiedliche Heimaterfahrungen erlebbar machten. Die großformatige, 10 Meter lange Arbeit von Meike Zopf wechselte sich ab mit kleinen, detailreichen Werken von Christian Stork, die zum genauen Hinsehen einluden. Ergänzt wurde die Malerei durch die Skulpturen Erich Pinas und die Installation „Schneiderleins Traum“ von Christian Stork. Durch gezielte Gegenüberstellungen und eine bewusst gemischte Hängung traten die künstlerischen Positionen in einen unmittelbaren, vielschichtigen Dialog. Diese dialogische Inszenierung erzeugt Spannungsfelder zwischen Nähe und Distanz, Körper und Fragment, Individuum und Kollektiv, Gestern und Heute, Abstraktion und Detail bis hin zu bewegten Szenen.
Insgesamt begrüßte der Kunstverein im gesamten Zeitraum 375 Besucher*innen.






















































